Die Favoriten ziehen ins Halbfinale ein
29.05.2014 - 11:08 (Malte)

Die Favoriten ziehen ins Halbfinale ein



Keine großen Überraschungen waren in den Viertelfinalspielen zu verbuchen. Überall waren die Ergebnisse klar, nur ein Spiel ging unerwartet in den Tiebreak. In den Platzierungsspielen dahinter allerdings kam es zu etlichen hart umkämpften Begegnungen.
Denn ein bisschen zu leicht nahmen die Dresdnerinnen das Spiel gegen den SV Bad Laer, der sich immer wieder als unbequemer Gegner erwies. Überraschend sicherten sich die Niedersächsinnen den ersten Abschnitt mit 30:28, mussten den zweiten Durchgang in einem insgesamt fahrigen und von vielen Fehlern geprägten Spiel mit 20:25 abgeben. Im entscheidenden Moment schaltete der Ostmeister aber einen Gang hoch und erzwang das 15:5 im Tiebreak.
Nichts zu holen gab es für Geesthacht in der Partie gegen die Biedenkopf-Wetter Volleys. Hier musste sich das sympathische Team aus dem Norden mit 19:25, 15:25 geschlagen geben. Und auch der SV Lohhof machte beim 25:15, 25:20 gegen den VC Wiesbaden keine Gefangenen und stürmte man könnte sagen „atemlos“ ins Halbfinale.
Ebenso eindeutig setzte sich das VolleyTeam Berlin im Duell mit dem Schweriner SC durch. Die Ladys aus der Hauptstadt behielten nach 25:19, 25:17 die Oberhand.

In den weiteren Platzierungsspielen buchte Bad Krozingen gegen Lüdinghausen (25:21, 25:14) das Spiel um den neunten Platz und setzte sich hier in einem Match mit Höhen und Tiefen gegen den BSC Ostbevern durch (22:25, 25:17, 25:12). Ostbevern bezwang zuvor den SC Potsdam überraschend klar mit 25:17, 25:21. Lüdinghausen unterlag dem SC Potsdam im Spiel um Platz elf mit 16:25 und 9:25.

Bad Laer behielt zunächst mit dem Blick auf das Spiel um Platz 5 gegen Geesthacht mit 25:20, 29:27 die Oberhand, musste den fünften Platz dann aber klar den Schwerinerinnen nach 12:25, 16:25 überlassen. Das Team aus Mecklenburg-Vorpommern hatte sich schon davor mit 25:12 und 25:17 gegen den VC Wiesbaden behauptet. Das war für die Mädles aus Hessen aber kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Sie gewannen ihr Spiel um Platz sieben mit 25:19 und 25:19 gegen Geesthacht.

In Den Halbfinals standen sich der SC Lohhof und das Volley Team Berlin, sowie der Dresdner SC und die Biedenkopf-Wetter Volleys gegenüber. Beide Spiele waren eine klare Sache für die Favoriten aus Dresden und Berlin. Körperlich überlegen, punktete die Auswahl aus insgesamt vier Berliner Standorten sich gegen das gewohnt emotionale Lohhofer Team mit 25:19, 25:21 zum Erfolg und zog ins Finale ein. Dresden zeigte gegen gehemmt wirkende Biedenkopferinnen beim 25:15 und 25:12 keine Schwäche.

Das Finale der beiden Top-Favoriten Berlin und Dresden war damit perfekt.



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